Mitteilungen | Release

2015-02-18 | Demonstration von der Gerhart-Hauptmann Schule zur Beermannstr. 20 und 22 am 22. Feb. um 14:00 Uhr

Start ist die Ohlauer Str. / Ecke Reichenberger. Dort wo sich vor Monaten ein Stadtteil mit dem Kampf der Geflüchteten solidariserte. Die Demonstration wird am sogenannten Carloft vorbei ziehen, das durch eine militante Kampagne als Geschäftsmodell gescheitert ist. Über den Görlitzer Park, wo ein verstümmelter Park das Ergebnis einer rassistischen Arbeitsverbotspraxis zu begutachten sind. Um dann über den Kungerkiez in Alt-Treptow die Beermannstraße zu entern. weiterlesen

2015-02-08 | Ultimatum an den Berliner Senat

Wir fordern Sie hiermit unverzüglich und sofort auf, den geplanten Abriss der Beermannstr. 20 und 22 auszusetzen und die über 100 leerstehenden Wohneinheiten zu bezahlbaren Konditionen (befristet) freizugeben. Wir geben dem Senat für eine öffentlichen Absichtserklärung bis zum 14.2. um 18.00 Uhr Zeit. Die Entmietungen sind sofort zu stoppen. Ebenso jede Absicht zur „Vorzeitigen Besitzeinweisung“.

Über den Kern der Forderung wird nicht mehr verhandelt. weiterlesen

2015-02-02 | Besetzen statt Räumen – Demonstration zur Beermannstr. 20-22

Unter dem Motto „Niemand wird alleine gelassen!“ veranstalten wir (siehe unten) eine Demonstration gegen die Zerstörung der Häuser Beermannstr 20 und 22 in Alt-Treptow. Auf dieser Demonstration wird ein befristetes Ultimatum gegen den Senat zum sofortigen Stopp des Enteignungsverfahrens und der Entmietung ausgesprochen! weiterlesen


Schau | Roundup

Nun hängen an vielen Orten Berlins Plakate mit der Aufforderung: „Besetzen statt Räumen“ – Auf einer Veranstaltung zum Thema am 14.2 diskutierten 120 Menschen den Ansatz zukünftige Wohnungs- und Hausbesetzungen öffentlich anzukündigen. Es ging darum in eine gesellschaftliche Offensive zu kommen, welche bewusst und gezielt breitere Bevölkerungsschichten mitnimmt – weil es in der Frage von Verdrängung ärmeren Bevölkerungsschichten zu einer Notwendigkeit wird. Vorrausgesetzt wir finden die Parole „Wir bleiben alle!“ nach wie vor richtig finden!

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2015-02-19 | tagesspiegel | Mieter bekommen Entschädigung für 191 Monate

Wegen der Verlängerung der A 100 müssen Mieter in der Beermannstraße in Berlin-Treptow umziehen. Die letzten sechs erhalten nun großzügige Entschädigungen. Die Grünen sprechen von einem Skandal.

Die Enteignungsbehörde des Senats agiert eher im Stillen. Jetzt hat sie allerdings einen Aufsehen erregenden Beschluss gefasst: Maximal 191 Monate lang erhalten sechs Mieter der Treptower Beermannstraße, deren Häuser für den Weiterbau der Stadtautobahn abgerissen werden sollen, eine Ausgleichszahlung der Bundesrepublik Deutschland. Das bedeutet, dass jeder Mieter fast 16 Jahre lang die Differenz zwischen seiner alten Monatsmiete und der in seiner neuen Wohnung erhält. Im Fall des Mieters Benjamin S. wären es genau 26.740 Euro.

Die Zahlungen werden allerdings nur so lange gewährt, bis ein „rechtskräftiges Urteil“ vorliegt, ob die Kündigung der Mietverhältnisse durch den Senat rechtens gewesen ist.

weiterlesen auf http://www.tagesspiegel.de/berlin/verlaengerung-der-a100-mieter-bekommen-entschaedigung-fuer-191-monate/11392194.html

2015-02-15 | taz.de | Besetzen!

Das Thema Hausbesetzungen scheint wieder Mobilisierungspotenzial zu besitzen, wie eine Diskussion im Berliner Kreuzberg-Museum zeigt.

„Wir müssen Besetzungen wieder salonfähig machen“, fordert die Aktivistin am Mikrofon, und ein Kapuzenträger in der letzten Reihe kichert. „Nein“, kalauert er, „wir müssen die Salons wieder besetzungsfähig machen!“

weiterlesen auf https://www.taz.de/!154773/

Berlin, 13.02.2015: Ein 50 m2 großes Transparent mit der Aufschrift „Wohnraum statt Autobahn / Besetzen statt Räumen“ ziert seit heute Vormittag die Fassade eines der durch die A 100 bedrohten Häuser am äußeren Ende der Beermannstraße in Alt-Treptow. *

Im Zusammenhang mit der angedrohten Räumung der Häuser in der Beermannstraße 20/22 solidarisiert sich die NachbarInnenschaft mit den BewohnerInnen der Wohnungen, die unter Androhung ihrer Zwangsräumung „freiwillig“ umsiedeln mussten.

weiterlesen auf https://linksunten.indymedia.org/de/node/134936

In Solidarität und zur Unterstützung von Mieter*innen der Beermannstraße 20 und 22 organisierten wir kurzfristig eine Demonstration am 6.2. Die Mieter*innen werden massiv unter Druck gesetzt ihre Wohnungen zu verlassen, damit der Senat bezahlbaren Wohnraum zerstören kann. Mieten explodieren, während die Industrie, die Baumafia und der Berliner Filz aus SPD und CDU eine Autobahn durch die Stadt treiben.

weiterlesen auf https://linksunten.indymedia.org/de/node/134322

2015-02-07 | tagesspiegel | Protest gegen Wohnungsräumungen in Berlin-Treptow

Um Platz für die A100-Verlängerung zu machen, sollen zwei Mietshäuser abgerissen werden. Eine Bürgerinitiative hat dem Senat nun ein Ultimatum bis zum 14. Februar gestellt und mit der Besetzung der Häuser gedroht.

Video auf youtu.be ist diesem Artikel von tagesspiegel entnommen.

2015-02-07 | taz.de | Zwei Häuser als Symbol gegen die Autobahn

PROTEST Die Auseinandersetzung zwischen den letzten Mietern der Beermannstraße 20/22 und dem Senat dürfte sich zuspitzen: Auf einer Demo zeichnet sich Unterstützung für die geplante Massenbesetzung ab.

„Zu viel Ärger – zu wenig Wut“, stand auf dem Transparent, das die Demonstration gegen die Räumung zweier Häuser am Freitagnachmittag anführte. Rund 80 Menschen zogen von der Cuvrybrache in Kreuzberg zur Beermannstraße in Treptow.

weiterlesen auf https://www.taz.de/1/archiv/digitaz/artikel/?ressort=ba&dig=2015%2F02%2F07%2Fa0212&cHash=b6382c3f8c5396bbbfbda0a36720d06e

2015-02-04 | taz.de | Initiative droht mit Besetzung

A 100 Sollten zwei Häuser in der Beermannstraße geräumt werden, würde umgehend eine „Massenbesetzung“ folgen. Demonstration am Freitag.

Der Kampf um die beiden Wohnhäuser in der Treptower Beermannstraße, die der Verlängerung der A 100 weichen sollen, spitzt sich zu.

weiterlesen auf https://www.taz.de/1/archiv/digitaz/artikel/?ressort=ba&dig=2015%2F02%2F04%2Fa0149&cHash=4a69b3e60066585af4ce2fe8e1f56008

2015-02-04 | der Freitag | Warum nicht wieder Häuser besetzen?

Im Gespräch Der Politikwissenschafter Armin Kuhn untersucht die Besetzer_innenbewegungen in Berlin und Barcelona und fragt, was Mietrebell_innen daraus lernen können.

Besetzungen und besetzte Häuser waren immer mehr als bloß physische Aneignungen von Raum. Die Besetzungen früher Bewegungen standen für etwas: Für eine ganz andere Vorstellung von Stadt, Stadt als gelebte Vielfalt, nicht als normierte und staatlich durchgeplante Landschaft; Stadt als Raum der Teilhabe, die alle ihre Bewohner_innen einschließt und diese zur Gestaltung ihrer eigenen Lebensumstände ermächtigt.

lesen auf https://www.freitag.de/autoren/peter-nowak/warum-nicht-wieder-haeuser-besetzen

2015-01-16 | taz.de | Abriss für die Autobahn: Kein Platz für Flüchtlinge

Streit im Senat um zwei Häuser in Treptow: Jetzt abreißen für ein Autobahnstück, das erst in sieben Jahren kommt? Oder zwischennutzen für Flüchtlinge?

Der Vorschlag, zwei Treptower Wohnhäuser, die der Stadtautobahn A 100 weichen müssen, als Flüchtlingsunterkunft zu nutzen (taz berichtete), wird im Senat anscheinend kontrovers beurteilt. Während Stadtentwicklungssenator Andreas Geisel (SPD) die Idee kategorisch ablehnt, steht Sozialsenator Mario Czaja (CDU) ihr offenbar aufgeschlossen gegenüber.

weiterlesen auf https://www.taz.de/Abriss-fuer-die-Autobahn/!153005/

2015-01-13 | neues deutschland | Autobahn überrollt Mieter: Bewohnern der Treptower Beermannstraße droht die Zwangsräumung

Weil ihre Häuser der Verlängerung der A 100 weichen müssen, will der Senat die letzten Mieter in der Beermannstraße schnell loswerden.

Jetzt wird es ernst für die letzten Mieter in den beiden vom Abriss bedrohten Treptower Häusern Beermannstraße 20/22. Der Senat hat ihnen über seine Anwaltskanzlei White & Case mitgeteilt, dass gegen sie ein sogenanntes Besitzeinweisungsverfahren beantragt wurde.

weiterlesen auf http://www.neues-deutschland.de/artikel/958235.autobahn-ueberrollt-mieter.html

2015-01-09 | taz | Kleine Spatzen, große Kanonen

In den Treptower Häusern, die dem Ausbau der A100 weichen sollen, wehren sich noch immer Mieter gegen ihre Räumung – jetzt fährt der Senat schwere Geschütze auf.

Es wird eng für die letzten Bewohner der Häuser Beermannstraße 20/22 in Treptow, die dem Ausbau der A100 weichen sollen. Dem verbliebenen Dutzend Mieter droht am 23. Januar die Zwangsräumung. Dabei verschanzt sich die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung hinter einer renommierten internationalen Anwaltskanzlei.

weiterlesen auf https://www.taz.de/1/archiv/digitaz/artikel/?ressort=ba&dig=2015%2F01%2F09%2Fa0202&cHash=7182463c5de9934eb1744586e41724d7

2015-01 | Sozialistische Zeitung | Aufstand der Kleingärtner: Die A100 und die Beermannstraße in Berlin

«Ich wohne seit 1987 hier und der Garten ist mein Leben. Jetzt soll ich hier vertrieben werden», empört sich Erika Gutwirt. Die rüstige Rentnerin steht vor dem Eingang ihres grünen Domizils in der Kleingartenanlage in der Beermannstraße in Treptow, die der geplanten Verlängerung der Autobahn A100 weichen muss.Am 12.November hatten sich um 11 Uhr Mitarbeiter der Senatsverwaltung angemeldet, um die Übergabe der Gärten vorzubereiten. Wenige Tage später war die Gartenanlage eine Baustelle. Bagger hatten Beete plattgewalzt und die Gartenlauben eingerissen.

weiterlesen auf http://www.sozonline.de/2015/01/aufstand-der-kleingaertner/

2014-12-05 | MieterEcho online | Mieter in der Beermannstrasse werden von Senatsverwaltung unter Druck gesetzt

„Am Donnerstagvormittag haben Bauarbeiter die Mauer zu unseren Haus eingerissen und dann sofort über 100 Jahre alte Birken und Ahornbäume wenige Meter vor unserem Fenster gefällt.“ Jonas Steinert ist die Empörung in der Stimme anzumerken, wenn er berichtet, wie der baumbestandene Hof seines Wohnhauses in der Beermannstraße 22 verwüstet wurde.

weiterlesen auf http://www.bmgev.de/mieterecho/mieterecho-online/mieter-beermannstr.html

2014-12-01 | Robin Wood | Berlin: Lieber Kleingärten als großspurig – Besetzung gegen Stadtautobahn100

Seit gestern sind Gärten in der Beermannstraße in Berlin-Treptow besetzt. Sie sollen für die Verlängerung der Stadtautobahn 100 weichen – ein unbezahlbares, verkehrs- und klimapolitisch aus der Zeit gefallenes Projekt.

weiterlesen auf http://www.robinwood.de/wordpress/blog/aktion/2014/12/berlin-lieber-kleingaerten-als-grossspurig-besetzung-gegen-stadtautobahn100/

Im Moment knistert die Feuertonne, die Nachbar*innen strömen zusammen. 50 Leute beschlossen heute auf einer Stadtteilversammlung die Besetzung von Kleingartenanlagen. Um 17.00 Uhr gibt es heiße Suppe, danach Filme. Bringt Decken und Schlafsäcke mit. Es gibt Hütten, die wir bewohnen werden. Kommt heute und morgen, die ganze Zeit. Wann immer Ihr Zeit habt! Achtet auf neue Ankündigungen oder fortlaufende Informationen in der Kommentarspalte zu diesem Artikel. Wir sind viel! Wir bleiben alle. Niemand wird alleine gelassen!

weiterlesen auf https://linksunten.indymedia.org/de/node/128513

Weitere | Further:

http://mediathek.rbb-online.de/tv/rbb-AKTUELL/Nachrichten-II/rbb-Fernsehen/Video?documentId=26341532&topRessort=tv&bcastId=3907840 ab 00:38
http://www.rbb-online.de/politik/beitrag/2014/12/a100-gegner-bestzen-kleingaerten-in-alt-treptow-berlin.html
http://www.rbb-online.de/politik/beitrag/2014/10/a100-ausbau-beermannstrasse-letzte-mieter-muessen-raus.html
http://www.tagesspiegel.de/berlin/demo-gegen-a-100-in-berlin-treptow-cdu-und-spd-wollen-autobahn-bis-frankfurter-allee/11057276.html
http://www.berliner-zeitung.de/berlin/von-neukoelln-nach-treptow-autobahn-a-100---protest-in-der-haengematte,10809148,29209466.html
http://www.morgenpost.de/printarchiv/berlin/article134882285/Gegner-der-A-100-besetzen-Kleingaerten.html
http://www.morgenpost.de/berlin/article134921678/A100-wird-bis-zur-Frankfurter-Allee-verlaengert.html
http://www.berliner-kurier.de/kiez-stadt/kleingaerten-besetzt-die-rueckkehr-der-a100-rebellen,7169128,29208590.html?google_editors_picks=true